Leitung: Andreas Kastinger ...

Ein kleiner Rückblick auf eine spannende, anstrengende, aber sehr wertvolle Zeit:

Schon im Juni waren die Rollen vergeben, wurde für die Soli vorgesungen, wurde an Plakatentwürfen gearbeitet, hieß unsere Devise „DER LETZTE VAMPIR“ – das schaffen wir!

Bereits im Juni buchten wir für Ende September unsere Fahrt nach München ins Deutsche Theater, wo wir uns vom Musical „Der Tanz der Vampire“, einer ganz großartigen Inszenierung, die uns in den Bann zog und unsere Phantasie anregte, verzaubern ließen. Wir wussten nun, wie wir geschminkt sein wollten, wie unsere Umhänge in etwa aussehen sollten usw.
Begleitet wurden wir neben unserem Klassenvorstand Frau Perschl von Frau Wimmer und Frau Menth.

Ab Schulbeginn standen unser Musik- und Tanzunterricht ganz im Zeichen unseres Projektes. Viele von uns waren bereit, Aufgaben zu übernehmen, die die Organisation erleichtern sollten. Eines unserer ersten Requisiten war die Blume für Julian, genäht von Hannah. Sandra Hasenleitner erklärte sich bereit, einen Großteil unserer Kostüme zu nähen und fertigte schon früh die Vampirumhänge an, damit wir ein bisschen mehr „Blutsaugerfeeling“ bekommen, uns mehr in unsere Rollen hineindenken können. Die Aufführungstermine wurden schon in der ersten Schulwoche fixiert, unsere Schularbeiten und Testtermine darauf abgestimmt, damit das auf uns zukommende Arbeitspensum zu bewältigen war.

Unseren Eltern gebührt sehr großer Dank, haben sie uns doch in jeder Hinsicht unterstützt, viele Ideen eingebracht, mit uns Text gelernt ….

Im Dezember und Jänner waren wir auch unterwegs, um Sponsorgelder aufzutreiben, eine zeitaufwändige Angelegenheit, aber sehr, sehr notwendig, um die nun anfallenden Kosten für Bühne, Kostüme, Plakatdrucke… finanzieren zu können.

Auf diesem Wege möchten wir uns noch einmal ganz herzlich für die freundliche Aufnahme, die großartige Unterstützung und für viele nette Begegnungen in diesem Zusammenhang bedanken.

Nach den Weihnachtsferien wurde auch an den Freitagnachmittagen und samstags geprobt. Damit wir nicht mittendrin schlappmachen, wurden wir jeden Samstag von anderen Müttern bekocht, was wir sehr genossen.

In den Semesterferien entstand unter der Anleitung von Frau Friedl unser Bühnenbild. Frau Perschl, Herr Kastinger und Frau Friedl tapezierten, schwangen den Pinsel … und das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Auch hier haben unsere Eltern fleißig mitgeholfen: Herr Zachbauer tischlerte das Kassenhäuschen, Pauls Opa übernahm das Streichen desselben, Herr Hangöbl sorgte für tolle Beleuchtungseffekte, Hannahs Opa zeichnete für die Bilderrahmen verantwortlich und von unserem Herrn Direktor wurden großartige Bilder gemacht, die zwei Burschen und zwei Mädchen unserer Klasse in Renaissancekleidern zeigten und  als Gemälde in unserem „Bühnenschloss Wallachia“ hingen.

Wie freuten wir uns, als die Plakate und Einladungskärtchen von der Druckerei geliefert wurden und wir die ersten als Schmuck für unsere Zimmer mit nachhause nehmen konnten. Wir wussten, nun bleibt nicht mehr viel Zeit.

Selbstverständlich gab es auch Proben, die uns bzw. unsere Lehrer zur Verzweiflung brachten, weil es zwei Schritte rückwärts anstelle von einem weiteren Schritt vorwärts zu gehen schien, weil nicht jeder mit der nötigen Konzentration bei der Sache war oder manchmal durch Abwesenheit glänzte. Waren unsere Tänze zu lahm, unsere Texte zu sehr geleiert, unsere Gestik zu steif… hieß es: „Noch einmal von vorne“

In die Semesterferien gingen wir mit den Eintrittskarten, auf vielfachen Wunsch dieses Jahr mit Platznummern, um sie im Familien- , Verwandten- und Freundeskreis an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Manche von uns waren top organisiert mit eigenem Heft vollgeklebt mit Kuverts, damit nichts durcheinandergerät, andere völlig ohne Plan, mit Karten, die zurückgebracht, wieder neu angefordert usw. wurden.

 

Bei unserer Generalprobe, die abends stattfand, hatten wir schon erste Besucher, alles klappte hervorragend und wir wurden in toll geschmückten Speisesaal mit einem besonders guten Essen überrascht. Auch diesen Abend werden wir nie vergessen.

Während unserer Aufführungen versuchten wir uns in der letzten Viertelstunde nach dem Einsingen durch Memoryspielen abzulenken und zu konzentrieren.

Dann hieß es „Bühne frei für die letzten Vampire“ – schade, dass nun schon alles Geschichte ist, allerdings eine, die wir nie vergessen werden.

 

Erinnerungen von Schüler/innen:

Ich habe die Vorbereitungszeit für unser Musical „Der letzte Vampir“ sehr genossen. Es waren aber natürlich auch lange Tage, an denen wir geprobt haben, aber es hat sich gelohnt und ich würde es immer wieder machen.

Nach den Proben waren wir zwar müde und geschafft, aber wir mussten uns auch auf die Schule konzentrieren, da dieses Zeugnis über unsere weitere Laufbahn entscheidet. Mir machte es sehr viel Spaß mich selbst auszuprobieren und meine Grenzen auszutesten. Es ist auch sehr von Vorteil gewesen, dass wir so eine gute Klassengemeinschaft haben und gemeinsam durch dick und dünn gehen. Dieses Gefühl nach den Aufführungen, es gut gemacht zu haben, werde ich nie vergessen.

Es gab natürlich auch Tage, an denen wir nicht so motiviert waren, aber Herr Kastinger und Frau Perschl machten uns immer wieder neue Hoffnung und neuen Mut. Wir wissen, dass das nicht immer leicht ist mit uns, aber wir schätzen es sehr.

Ich werde es niemals vergessen und immer wieder schöne Gedanken an unser gemeinsames Projekt haben.

Auch unseren Freunden aus der 4b und 4c möchten wir von ganzen Herzen für die großartige Ton- und Lichttechnik Danke sagen. Es war einfach fantastisch!

Anna-Marie Grubmüller

 

Die Begeisterung und die Freude an unserem heurigen Musical war riesig. Wir haben Höhen und Tiefen zusammen erlebt und uns immer wieder gegenseitig motiviert, um ein gelungenes Musical einzustudieren. Es war eine wunderschöne, aufregende, lustige, intensive, spannende, anstrengende Zeit, an die ich mich immer wieder gerne zurückerinnere.

Es dauerte ein bisschen, bis  ich mich in meine Rolle hineinversetzen konnte, doch Herr Kastinger und sein Team verteilten die Rollen perfekt und jeder war zufrieden. Natürlich gab es Tage, an denen die Probenarbeiten irrsinnig anstrengend waren. Doch diese zahlten sich aus und wir präsentierten ein gelungenes, spannendes und sehr erfolgreiches Musical.

Hannah Hasenleitner

 

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